Die Mosel während der Belgischen Revolution
Die Mosel während der Belgischen Revolution
Im Jahr 1830 bricht die Belgische Revolution aus, deren Forderungen sich ein Teil der luxemburgischen Bevölkerung anschließt. Zwischen 1830 und 1839 steht Luxemburg bis zur Unterzeichnung des Londoner Vertrags unter belgischer Verwaltung. Mit diesem Vertrag erlangt Luxemburg seine Unabhängigkeit innerhalb der heutigen Grenzen.
Am 15. November um 15 Uhr wird Sébastien Vecchiato die Geschichte der Belgischen Revolution und ihre Auswirkungen auf Luxemburg beleuchten, wobei er den Fokus auf die Situation in der Region der luxemburgischen Mosel legt. Inwiefern beeinflusste die Belgische Revolution die Moselgemeinden? Welches Profil hatten die Moselaner, die sich der Revolution anschlossen? Welche Persönlichkeiten blieben dem orangistischen Regime treu? Wie erlebten die Moselaner die belgische Zeit, bevor sie wieder in das Großherzogtum Luxemburg eingegliedert wurden?
Im Anschluss an den Vortrag findet eine Diskussion mit dem Publikum statt.
Sébastien Vecchiato absolvierte sein Studium an der Universität Namur sowie an der Universität Luxemburg und besitzt einen Masterabschluss in Geschichte. Seine Masterarbeit befasste sich mit dem Werdegang von Luxemburgern in der Französischen Fremdenlegion zwischen 1831 und 1914. Er wirkte an mehreren historischen Sammelwerken und Fachzeitschriften mit.
Sonntag, 15. November
Um 15 Uhr
In luxemburgischer Sprache.
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Für alle Altersgruppen (Kinder in Begleitung eines Erwachsenen)
Anmeldung erforderlich telefonisch unter +352 23 69 73 53 oder per E-Mail an info@musee-possen.lu (begrenzte Kapazität, Plätze nach Verfügbarkeit)
Preis: kostenlos