ANNE-ROSE TEREBESI, KLAVIER
ANNE-ROSE TEREBESI, KLAVIER
Mein Programm ,Quasi una Fantasia‘ begreift die Fantasie als innere Freiheit und als Weg von der nächtlichen Kontemplation zur poetischen Vision. Diesen Gedanken will ich hörbar machen. Als musikalische Reise voller visionärer Klangwelten und plötzlicher Stimmungswechsel,“ sagt Anne-Rose Terebesi. Die Reise beginnt mit dem Andante von Skrjabins Sonate-Fantasie, das von Meeresstimmungen und geheimnisvoller Ruhe inspiriert ist. Nach dieser kontemplativen Einleitung wirkt Chopins Fantasie-Polonaise op.61 wie ein allmähliches Erwachen. Das Werk verbindet Traum, Erinnerung und heroische Momente, die sich in der Fantasie op.49 dramatisch verdichten. Beide Fantasien verbinden unterschiedliche Stimmungen und gelten als kühnste Meisterwerke Chopins. Die Reise endet mit der 1838 von Robert Schumann komponierten Fantasie op.17, einem der bedeutendsten und passioniertesten Werke der romantischen Klavierliteratur. Ursprünglich als Hommage an Beethoven konzipiert, verwendet Schumann Ideen aus dessen Liederzyklus „Andie ferne Geliebte“. Anne-Rose Terebesi erhielt den ersten Klavierunterricht vom Vater. Nach Examen am Peter-Cornelius Konservatorium in Mainz prägten sie intensive Studien bei Oscar Vetre. Anne-Rose Terebesi konzertiert im In- und Ausland, unterrichtet an der regionalen Musikschule Grevenmacher und gründete 2015 „Musicadelux“, eine Konzertreihe zur Förderung junger Musiker aus Luxemburg. 2021 wurde sie als Steinway-Artist ausgezeichnet; seit 2024 ist Anne-Rose Terebesi Mitglied der Moselmusikfestival ASBL.
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