Durch die Archive: Flachs und Hanf in der ländlichen luxemburgischen Moselregion
Durch die Archive: Flachs und Hanf in der ländlichen luxemburgischen Moselregion
Im ländlichen luxemburgischen Teil der Moselregion war der Alltag im 18. und 19. Jahrhundert stark von Selbstversorgung geprägt. Die Bewohner:innen produzierten ihre Lebensmittel sowie die meisten Alltagsgegenstände selbst und verbanden dabei überliefertes Wissen mit bewährtem handwerklichem Können und heute weitgehend vergessenem Werkzeug.
Auf der Grundlage historischer Dokumente aus verschiedenen Archivbeständen der Moselregion wird Adeline Karcher am 11. Oktober um 15 Uhr die Rolle und Bedeutung zweier wichtiger Kulturpflanzen – Flachs und Hanf – in der ländlichen Wirtschaft des luxemburgischen Moselraums beleuchten. Dabei ordnet sie diese in den Kontext der alltäglichen Arbeits- und Lebensabläufe der damaligen Bevölkerung ein.
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Neben ihrer Nutzung als Tierfutter oder zur Gewinnung von Öl wurden Flachs und Hanf auch angebaut, um ihre Fasern zu verarbeiten und daraus Garn und anschließend Stoff herzustellen. Mit der Zeit verschwanden diese Kulturpflanzen jedoch nach und nach aus den ländlichen Gegenden.
Die Konferenz bietet zudem die Gelegenheit, alte Dokumente als wertvolle Zeugnisse des damaligen Alltags (neu) zu entdecken und in historische Schriftstücke einzutauchen.
Im Anschluss an den Vortrag findet eine Diskussion mit dem Publikum statt.
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Sonntag, 11. Oktober
Um 15 Uhr
In französischer Sprache
Für alle Altersgruppen (Kinder in Begleitung eines Erwachsenen)
Anmeldung erforderlich telefonisch unter +352 23 69 73 53 oder per E-Mail an info@musee-possen.lu (begrenzte Kapazität, Plätze nach Verfügbarkeit)
Preis: kostenlos